Guolin Qigong für Krebskranke


Eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“. Bambus lässt sich biegen, nie brechen.

 
Guolin Qigong
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ür Krebs- und chronisch Kranke und zur präventiven Gesunderhaltung

Guolin Qigong ist eine Begleittherapie aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) zu westlichen, schulmedizinischen Therapien

Einzel-Unterricht in Guolin Qigong
in Hamburg, für Patienten*innen und Interessierte. Empfohlener Zeitaufwand: 5 Zeitstunden Wichtige Info für den/die Patient*in: täglich draußen in der Natur üben (außer bei Gewitter), damit die Übungen Wirkung zeigen! Der tägliche Termin im Terminkalender mit sich selbst ist sehr wichtig!

Kosten pro Stunde:
bei 1 Person         80 Euro   (bei Buchung von 5 Std. = 350 €)
bei 2 Personen je  60 Euro   (bei Buchung von 5 Std. = 400 €)
bei 3 Personen je  50 Euro   (bei Buchung von 5 Std. = 630 €)
Bezahlung erfolgt in bar nach dem ersten Treffen

Die Treffen finden an 3 Tagen (1x die Woche) statt, 2x à 2 Stunden und 1x 1 Stunde, bei Bedarf noch eine weitere Stunde zum Vertiefen, Korrigieren oder Erweitern.

 

Krebs ist eine Botschaft und kein Todesurteil. Betrachte Krebs als Chance zum Leben und sei stark wie der Bambus. Lass ganz viel Geduld und Zuversicht in dein Leben
Krebs ist eine Botschaft, dass etwas in unserem Leben hätte anders laufen können. Es ist nie zu spät, einen  Zustand, Lebensumstände, Gedanken und Gefühle sanft und wohlwollend zu reflektieren und zu ändern, um wieder gesund zu  werden. Nimm dein Schicksal liebevoll und achtsam selber in die Hand, lass viele Verpflichtungen und Aufgaben egal werden und genieß das „Natürliche Gehen mit Windatmen“ in Verbindung mit stillen Qigong-Übungen zum Entgiften/Reinigen deiner Zellen und zum Stärken deines Immunsystems und der Selbstheilungskräfte. Gehe, „was das Zeug hält“. So wie du gehst, so geht es dir… Es kann sein, dass du dabei gute Laune bekommst….

 

In Peking 2000:  von links nach rechts: Prof. Lin Zhongpeng (mein Lehrer: Schwimmender
Drache, Stilles Qigong), Dr. Wang (Ärztin am Krankenhaus in Peking),

Ehemann von Frau Guolin, Li Ping (Präsident der Guolin Qigong Gesellschaft in China),
Liu Shuhua (mein Lehrer: Guolin Qigong ) und ich

 

mit Liu Shuhua 2001 in Bad Pyrmont          Liu Shuhua 2000 im Deep Purple Garden in Peking

 

Guolin Qigong – So wie du gehst, so geht es dir

Dieser Ausspruch kann gut auf Guolin Qigong zutreffen, das in den sechziger Jahren von der Künstlerin und späteren Qigong-Meisterin Frau Guolin als Krebstherapie entwickelt wurde. Sie hatte Uteruskrebs und war nach 6 Operationen von den Ärzten als unheilbar aufgegeben worden. Als Kind hatte sie bereits von ihrem Großvater verschiedene Qigong-Übungen, auch Geh-Übungen, gelernt, die sie miteinander kombinierte. Sie nannte ihre „neuen“ Qigong-Übungen „Natürliches Gehen mit Windatmen“, heilte ihren Krebs und half nach ihrer Genesung vielen Krebs-, chronisch und Schwerkranken, sich ebenfalls mit dieser Qigong-Form erfolgreich zu therapieren. Das Qigong-Gehen nach Frau Dr. Guolin wurde in ganz China berühmt und als wirksame Therapie-Methode offiziell von Ärzten*innen und der Regierung anerkannt. Ein „Natürliches Gehen mit spezieller Windatmung“ bildet die Grundlage. Dazu gehören spezielle Handhaltungen für Krebskranke, bei unterschiedlichen Organ-Krankheiten, Bluthochdruck oder niedrigem Blutdruck, ferner die Ausrichtung zu Organ-entsprechenden Himmelsrichtungen. Das Guoling Qigong kann von jedem erlernt werden, der kräftig genug ist, selber zu gehen. Klinische Beobachtungen in China haben ergeben, dass Patienten*innen erstaunliche Erfolge im Heilungsprozess ihrer Krankheiten hatten. Ihr Körper wurde wieder stark, sie bekamen guten Appetit, schliefen besser, das Blutbild stabilisierte sich, der Schmerz verschwand, die Patienten bekamen wieder Selbstvertrauen und Hoffnung, was eine positive Wirkung auf ihre Heilung hatte.

Frau Guolin nannte 3 Kriterien als ihre Lehrer: Rundheit, Weichheit und Weite. Das ist sowohl körperlich in den Bewegungen zu verstehen als auch geistig-emotional. Wichtig ist, dass Krebskranke eine harmonischere, stillere, entspanntere Gemütsverfassung bekommen, in der Seele, Bewusstsein, Herz-Geist eins werden mit der Natur und dem großen Kosmos. Einfach ausgedrückt heißt es: das Bedürfnis nach Kontrolle und Perfektion loslassen, nicht mehr über alles ärgern, „Fünfe grade sein lassen“, den Lebens-Rhythmus um 1 – 2 Gänge zurückschalten, gelassener werden und die Krankheit nicht als Strafe oder Ungerechtigkeit, sondern als Chance zum Leben betrachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Organ-stärkenden Gehen

 

…..und außerdem: Organ-stärkendes Gehen

Aus der Stille entsteht Bewegung oder umgekehrt: jede Bewegung entsteht aus der Stille, sei es im Liegen, Sitzen oder Stehen. Ohne Bewegung wird der Mensch krank. Der Erzählung nach saß der indische Mönch Bodhidharma (chinesisch Da Mo, japanisch Daruma), nach seiner erfolglosen Begegnung mit dem Kaiser Wudi 9 Jahre in einer Höhle in der Nähe vom Shaolin Kloster und meditierte mit dem Gesicht zur Wand. Ihm sollen die Beine wegen des langen Sitzens fast abgestorben sein. Daraufhin soll er Übungen in Bewegung entwickelt haben, um den Körper zu stärken, ihn gelenkig und widerstandsfähig werden zu lassen, um so mit den Übungsmethoden alles Unerwünschte an Leib, Seele und Leben fernzuhalten. Bewegung und Stille, Gehen und Ruhepausen werden wohl eine tägliche Übung für die Menschen seit Beginn der menschlichen Evolution gewesen sein. „Yu der Große“ oder Tayu, der mythologische Begründer der Xia Zeit (2205-1766 v.u.Z.), soll den „Tanz der Schamanen“ durch seinen eigenen, eigenwilligen Gang inspiriert haben. Die „Gehschritte des Yu“ (Abb. 6) wurden seitdem (als geheimer Tanz bis zum heutigen Tag) von Schamanen und später von Daoisten als Medium zur Kontaktaufnahme zur geistigen, anderen Welt getanzt, um so in den Himmel zu fliegen oder in die Unterwelt zu reisen (Eva Wong „Taoism“ Shambhala und Isabelle Robinet „Taoist Meditation and Longevity Techniques, Herausgeberin Livia Kohn, Center für Chinese Studies, The University of Michigan). Alte schamanistische Tänze wurden häufig in einer Art langsamen Gehens kreisförmig im Uhrzeigersinn ausgeführt. Es heißt, wenn man im Uhrzeigersinn, im diamantenen Kreis oder in der Swastika-Form übt, gelingen einem die „unmöglichsten Dinge“, die 10.000 Dinge auf Erden und im Himmel.

Das Gehen (nach Prof. Cong Yongchun und dem Chan Mi Gong-Meister Wang Yu) basiert auf dem Guolin Qigong. Durch spezielle Handhaltungen und Fußbewegungen werden gezielt Organe angesprochen (Yin-Organe Herz, Niere, Milz, Leber und Lunge und damit auch die Yang-Organe Dünndarm, Blase, Magen, Gallenblase und Dickdarm). Momentan unterrichte ich diese Gehform nur in Qigong-Ausbildungen. Ich empfehle Ihnen/dir hierzu mein Buch: „Qigong nach Fünf Elementen“, Kolibri Verlag

 

Petra Hinterthür unterrichtet seit 1997 das Organ-stärkende Gehen und seit 2001 Guolin Qigong. Ihr Lehrer war Herr Liu Shufa in Beijing, der nach seiner Krebs-OP im Purple Garden Park in Peking begann,  Guolin Qigong zu praktizieren und es an andere Krebskranke weiter zu geben. Er ist jetzt vom Krebs geheilt. Mein anderer Lehrer war Herr Li Ping, ehemaliger Präsident der Guolin Qigong Vereinigung China.

 

 

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